Neueingänge
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Mai 2010, neue Titel:
Die andere Bibliothek (Band 1 – 270).
1985. Vollständige Reihe der 270 zwischen Januar 1985 (Lukian von Samosata: Lügengeschichten) und Juni 2007 (E. Waugh: Befremdliche Völker, seltsame Sitten) erschienenen Bände in Original-Pappe, meistens in den bedruckten Original-Schubern, bzw. Pergaminhüllen. Anfangs in Nördlingen bei Greno erschienen, später in Frankfurt bei Eichborn, die Bände 1 – 144 (bis Ende 1996) noch im Bleisatz. Alle Exemplare sind die Erstausgaben und bis Band 254 auch noch von Hans Magnus Enzensberger herausgegeben. Band 17 liegt doppelt vor, einmal in der Erstausgabe, dann noch einmal in der Neuausgabe von 2004, diese ebenfalls in erster Auflage. Band 251 (B. Dupriez: Gradus ad Parnassum) ist bisher noch nicht erschienen, ein Termin ist nicht bekannt. Band 92 mit Bleistiftanstreichungen, der Schnitt von Band 147 ist beschädigt, ansonsten alle Bände in guter Erhaltung. Die angegebene ISBN bezieht sich auf den ersten Band der Reihe:
Ca. 150 kg Buch vom Feinsten, mit allen gesuchten und wertvollen Titeln. Laut “ZEIT” “die schönste Buchreihe der Welt”. Unter diesem link finden Sie umfangreiche Informationen zur Geschichte der Reihe. “Die branchenübliche Einteilung in Sachbuch und Literatur hat den Herausgeber der ANDEREN BIBLIOTHEK nie interessiert, ebensowenig die zwischen Klassiker und Neuerscheinung. Aufmerksame Leser bemerkten sehr wohl, dass die Bibliothek über die Jahre hinweg Schneisen in vielerlei Richtungen geschlagen hat: »Vielvölker-Erzählungen« und schräge Märchen; neben entlegeneren europäischen auch außereuropäische Literaturen; autobiographische Erzählungen und originelle Lebensbeschreibungen; Forschungsreisen und ethnologische Erkundungen; eine Vielzahl von ABC-Büchern, Lexika und Enzyklopädien; geistreiche »Hand- und Nutzbücher« sowie Geschichtsbücher, die mit akademischen Usancen brechen. Auch in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur hat die Reihe etwa mit W.G. Sebald oder Christoph Ransmayr Maßstäbe gesetzt.” (Verlagstext) Das Gesamtverzeichnis finden Sie hier: http://www.die-andere-bibliothek.de/index.php?id=687 Die allermeisten Bände sind in der ersten Auflage schon lange vergriffen, von den Erstausgaben der ersten 144 Bände, die noch im Bleisatz gedruckt wurden, sind ganze sechs noch lieferbar! * Free shipping only within Germany and most european countries ! Please inquire for international shipping rates ! *
(Bestellnummer: a300101855)
4000,00 EUR
~~~~~~~~~~~~~~~~ Einzelbände aus der o.g. Reihe: ~~~~~~~~~~~~~~~~
Ariosto, Ludovico: Ludovico Ariosts Rasender Roland. Nacherzählt von Italo Calvino.
2004. 444 S. O.-Seide. O.-Ppschuber. (21,8 × 12,8 cm) 8°.
“Die andere Bibliothek Band 232”. Mit ausgewählten Passagen des Originals in der Verdeutschung von Johann Diederich Gries. Aus dem Italienischen übersetzt und kommentiert von Burkhard Kroeber. Mit 63 Zeichnungen von Johannes Grützke. Der Pappschuber minimal bestoßen. Schnitt an einer Stelle leicht fingerfleckig.
(Bestellnummer: a300101917)
30,00 EUR + Versand
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Borchardt, Rudolf: Der leidenschaftliche Gärtner.
1987. 379 S. O.-Ppbd. (21,8 × 12,8 cm) 8°.
Die andere Bibliothek Band 25. Sehr gut erhaltener Original-Pappband. Die Original-“Bauchbinde” liegt bei. Ohne einen transparenten Schutzumschlag, oder Schuber !
(Bestellnummer: a300101916)
50,00 EUR + Versand
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Charhadi, Driss ben Hamed: Ein Leben voller Fallgruben.
1985. 347 S. O.-Büttenbrosch. O.-Ld.-Schuber. (21,8 × 12,8 cm) 8°.
“Die andere Bibliothek Band 2”. Handschriftlich bezeichnet, “Nr. 267” der limitierten Vorzugsausgabe von 999 Exemplaren. Mit transparentem Schutzumschlag und Original-Leder-Schuber. Ein kleines reproduziertes Photo liegt lose bei. Von G. Lachenmaier in Reutlingen von Hand in “Handbütten a Fleur mit eingeschöpften Blüten und Blättern der Auvergne” gebunden. Der Schuber mit leichten Bereibungen und Druckstellen, der transparente OU am Rücken mit zwei kleinen Fehlstellen.
(Bestellnummer: a300101919)
35,00 EUR + Versand
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Lukian von Samosata: Lügengeschichten und Dialoge.
1985. 624 S. O.-Büttenbrosch. O.-Ld.-Schuber. (21,3 × 12,3 cm) 8°.
“Die Andere Bibliothek Band 1”. Original-Büttenbroschur im Original-Lederschuber.Von G. Lachenmaier in Reutlingen von Hand in “Handbütten a Fleur mit eingeschöpften Blüten und Blättern der Auvergne” gebunden. “Nr. 267” von 999 handnummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe. Inklusive einer Schlußvignette von Volker Putzmann (Ätznadelradierung als eingebundene Beilage).
(Bestellnummer: a300101920)
50,00 EUR + Versand
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Sebald, W.[infried] G.[eorg]: Die Ausgewanderten.
1992. 354 S; 3 Bll. O.-Ppbd. (21,8 × 13 cm) 8°.
Erstausgabe, einmalige limitierte Ausgabe. Tadellos erhaltener, bibliophiler Original-Pappband. Umverpackung nicht vorhanden. Im Buchdruck vom Bleisatz. Mit photographischen Illustrationen.
(Bestellnummer: a300101909)
70,00 EUR
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Sebald, W.[infried] G.[eorg]: Schwindel.Gefühle.
1990. 298 S; 3 Bll. O.-Ppbd. (21,8 × 13 cm) 8°.
“Die andere Bibliothek Band 63.” Erstausgabe, einmalige limitierte Ausgabe. Gut erhaltener, bibliophiler Original-Pappband. Minimale Läsur am hinteren Gelenk. Umverpackung nicht vorhanden. Im Buchdruck vom Bleisatz. Mit photographischen Illustrationen. [Schwindelgefühle]
(Bestellnummer: a300101922)
40,00 EUR + Versand
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Wolfram von Eschenbach: Parzival.
1993. 476 S. O.-Ppbd. O.-Schuber. (21,8 × 12,8 cm) 8°.
“Die andere Bibliothek Band 100”. Original-Pappband mit dem Original-Schuber, dieser mit Fragmenten eines Preisschildchens.
(Bestellnummer: a300101918)
40,00 EUR + Versand
~~~~~~~~~~~~~~~weitere Neueingänge: ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Borsdorf, Ulrich [Hrsg.]: Josef Stoffels. Bergwerke. Industriefotografie aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.
1990. 63 S. O.-Klappen-Brosch. (28 × 21,5 cm) 4°.
Die farbig bedruckte Original-Klappenbroschur mit minimalsten Alters- und Gebrauchsspuren. Reich, oft farbig illustriert.
(Bestellnummer: a300101915)
45,00 EUR + Versand
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Helnwein, Gottfried: Zsolnay Edition Phantastische Literatur. Enthält: Poe, Perutz, Straub, Koontz, King.
1992. 5 O.-Ppbde. O.-Kass. (22,3 × 18 cm) 8°.
“Fünf herausragende Werke der phantastischen Literatur” mit von Gottfried Helnwein gestalteten Schutzumschlägen, in einer ebenfalls vom Künstler gestalteten, mit “Blutspuren” versehenen transparenten Acrylkassette. Nahezu neuwertig.
(Bestellnummer: a300101914)
50,00 EUR + Versand
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Lustenberger, Stephan und Christoph Schäfer (Heinrich Heine Antiquariat): (Verkaufskatalog:)
Das Buch als Gesamtkunstwerk II. Deutsche Bibliophilie 1895 – 1931.
2009. 332 S. (29.8 × 21 cm) 4°. O.-Brosch. OU.
Aus dem Vorwort: "Wie schon im ersten Teil – haben wir auch in diesem Band darauf verzichtet, auf den Abbildungen sichtbare Details im Einzelnen textlich zu beschreiben, Sie können aber jederzeit auch die ausführlichen Beschreibungen von uns erhalten. Nicht jede Ziege die ihr Fell gelassen hat wurde beim Vornamen genannt, alle Bünde sind natürlich – wenn nicht gesondert vermerkt – echt. Auch diesmal bieten wir Ihnen eineinhalbhundert signierte Einbände an, viele Bücher wurden von den unterschiedlichsten Buchbindern signiert, einige wären besser unsigniert geblieben, andere wurden es unverständlicherweise überhaupt nicht. Sie alle haben eines gemeinsam, auch sie stammen aus einer Sammlung und wurden alle von individuell arbeitenden Buchbindern von Hand gefertigt. Wir weisen an dieser Stelle besonders darauf hin, daß auch die mit den Stempeln der großen Industriebuchbindereien, hier meist den von Hübel & Denck, aber auch denen der Spamerschen, oder E. A. Enders etc. versehenen Bücher echte Handeinbände sind. Man lese hierzu noch einmal die auszugsweise im ersten Band dieser Katalogreihe auf S. 323 f. zitierten Ausführungen von Hermann Nitz oder die von Max Hettlers über “Die Handbindeabteilungen der Leipziger Großbindereien (…)”, die sich diese personal- und kostenintensiven Abteilungen aus Prestigegründen leisteten, wie andere Unternehmer Jagdreviere, Yachten oder Rennpferde. Viele später sehr bekannt gewordene Buchbinder, nicht nur Walter Gerlach, arbeiteten ursprünglich für eine dieser Firmen bevor sie sich selbständig machten und ihren Ruf begründeten, aber " (…) als Mitarbeiter der Großbuchbindereien haben sie ihre geschmackliche Ausbildung erhalten." Einige der bereits im ersten Katalog angebotenen Werke, dort alle von Walter Gerlach gebunden, tauchen hier als Varianten erneut auf, wie auch einige Texte in Ausgaben verschiedener Verlage und Pressen die doppelt vorliegen. Das darf man als Ausdruck des Sammlers verstehen, der um Perfektion bemüht, wohl nach und nach versuchte, seine Lieblingsbücher von Gerlach binden zu lassen und dafür auch Zweit- und Drittexemplare erwarb. Wie wir im ersten Katalog belegt haben, schreckte er auch nicht davor zurück, kostbare Verlagseinbände zu “opfern”, um Einbände zu erhalten, die ihm besonders zusagten. Allerdings tragen manche in den frühen Jahren des Sammlers erstandene Bände auf dem vorderen Innendeckel sein gestochenes Exlibris, eine Jugendsünde, die er wohlweislich recht bald unterließ. Gliederungsprinzip war, wie auch im ersten Katalog, das Alphabet nach Autoren, bzw. Herausgebern. Wir werden im dritten und letzten Band dieser Reihe die Register nachliefern, die die Sammlung u.a. nach Pressen und Verlagen, aber auch nach Illustratoren und Buchbindern aufschlüsseln werden. Wir denken, daß wir mit diesem Angebot nun im Vergleich belegt haben, wie gut Walter Gerlach tatsächlich gearbeitet hat, die notwendige Kritik an seinen Kollegen in den Anmerkungen dieses Kataloges seien auf diesem Hintergrund gestattet – natürlich sind auch die kritisierten Einbände immer noch erheblich besser als der hinlänglich bekannte Durchschnitt. Der Emmendinger Buchbindermeister Oskar Blenkner hat sich die Schlußsätze dieser Einleitung verdient, denn zu ihm muß man mehr sagen, als zu den meisten anderen hier vertretenen Buchbindern (Joseph Niederhöfer aus Frankfurt vielleicht ausgenommen). Wenn man Meister Blenkner’s Spuren heute folgt, finden sich auf Internetseiten die seinen Heimatort Emmendingen betreffen die Erklärungen für manche Fehlleistung des Meisters, der wohl nicht nur im dortigen Karnevalswesen* aktiv , sondern auch einer der Lokalmatadoren am Stammtisch seines Dorfkruges war. Mit einer zu großen Ungeduld des Meisters, oder zu vielen Aufträgen, könnten wohl einige der Auffälligkeiten bei den vielen der hier beschriebenen, von ihm gefertigten Einbänden erklärt, aber nicht gerechtfertigt werden. Man kann diese Lapsi als sympathische Spuren einer Persönlichkeit werten, es handelt sich eben … um die handwerkliche Arbeit eines Meisters, der auch zu leben wußte. Dies läßt sich durch mehrere Fundstellen im Netz belegen. Vergl. auch Bogeng: “Deutsche Einbandkunst im ersten Jahrzehnt des Zwanzigsten Jahrhunderts”, dort werden an zwei Stellen (Nr. 116 u. 211) Arbeiten Blenkners gezeigt. Hans von Weber allerdings, der Verleger und bibliophile Sammler, empfiehlt Blenkner seinen Lesern nachdrücklich, neben Karl Ebert (München) und Gustav Fröhlich (Stuttgart), im 2. Heft des 5. Jahrgangs (1913) in seinem “Zwiebelfisch”: “Endlich ist Meister Blenkner in Emmendingen in Baden zu rühmen. – Von einem Freiburger Kunden wurden mir einige von ihm gebundene Lederbände mit Intarsien gezeigt, die ebenfalls vorzügliche Arbeit aufweisen. – Es ist vielleicht allzu persönlicher Geschmack, wenn mir höchstens eines daran nicht gefällt: Vorsatzpapiere von der Art, wie sie die Aschaffenburger Buntpapierfabriken vertreiben, und denen man den Massendruck ansieht. Bei modernen Büchern wie z. B. John Henry Mackay’s Stirnerwerk sagt mir am meisten einfarbiges Vorsatzpapier zu, dessen Schlichtheit sich mit gutem Leder besser verträgt und zeitgemäßer anmutet, als die wilden und doch matten Bonbonschachtelmuster. – Auch scheint mir eine Warnung am Platze vor der Verwendung grellfarbiger Leder, wie z.B. eines leuchtend violetten mit gelben Einlagen. Die Farbechtheit wird hier wohl mit Recht angezweifelt werden, und wenn die Farbe nachläßt, gibt es dann schaurige Resultate. – Die besten Lederfarben sind roh, schwarz, blau, braun, rot und grün. – Was darüber ist, ist meist von Übel. – Sehr schön sind aber die Ornamentarbeiten dieses Binders, der mit einfachsten Stempeln Erstaunlichstes zu leisten weiß und dessen Arbeit die nachdrücklichste Unterstützung anspruchsvoller Sammler verdient. – Vorsatzpapier und Leder wird ja meist nach Wunsch des Bestellers gewählt werden und auf alles andere wird man sich bei Meister Blenkner ohne weiteres verlassen können. W.” Mit der Sicherheit Ihnen keine “Afterkunst”, reine “Luxusbücher” oder Spekulationsobjekte, sondern die wahre “Buch k u n s t” im Schulte-Strathaus’schen Sinne (vergl. das Zitat weiter unten) anzubieten legen wir Ihnen diesen Katalog vor, mögen Sie sammelnder “echter” Bibliophiler oder staunender Novize sein, wir wünschen beim Blättern viel Spaß und Genuß, natürlich auch all denen, die sich ohne Kaufabsicht, oder – möglichkeit an den schönen Abbildungen erfreuen und unsere Buchbeschreibungen, sowie die zu unserem Thema gefundenen alten Texte goutieren wollen. Eines steht jedenfalls fest, Sie könnten heute diese Bücher sehr viel günstiger erwerben, als es seinerzeit unserem Sammler möglich war, der viele dieser Bände mitten in der “Hausse” erwarb und sicherlich oft auch mehr für den zu beauftragenden Buchbinder ausgab, als er für das eine oder andere Buch allein schon beim Erwerb zahlen mußte. Sie haben hier und heute sozusagen die Chance zum Luxus mit einem kaufmännisch guten Gewissen. (…) Höchst überraschend, aber sehr erfreulich war die Reaktion eines der ersten Nachkriegslehrlinge Gerlachs, dessen Erinnerungen an den Meister wir hoffentlich noch im letzten Band dieser Reihe nachtragen können." Die KATALOGSUBSKRIPTION für Band III läuft: Subskribieren Sie bitte unsere auf drei Bände angelegte Katalog-Serie “Das Buch als Gesamtkunstwerk. Deutsche Bibliophilie 1899 bis 1929” deren erster Band "Walter Gerlach (1892 – 1982) Meister der Einbandkunst – “MdE”: 150 bibliophile Drucke in signierten Meistereinbänden" bereits erschienen ist. Der hier vorliegende Band bietet einhundertfünfzig kostbare Drucke in meisterlichen Handeinbänden an. Der die Reihe abschließende dritte Band: “Pressendrucke und Vorzugsausgaben, illustrierte Bücher, sowie früher Insel-Verlag und Mappenwerke” wird voraussichtlich gegen Ende des Jahres 2010 erscheinen. Der Subskriptionspreis beträgt incl. Versand innerhalb Deutschlands 30.- Euro. Der letzte Band wird Gesamtregister nach Autoren, Buchbindern, Künstlern, Verlagen und Pressen enthalten. Wir werden auch diesen Band III auch wieder an verbindliche Vorbesteller zum Selbstkostenpreis (zuzüglich Versandkosten) abgeben, diese “Schutzgebühr” wird Ihnen beim Kauf aus dem Katalog selbstverständlich in Abzug gebracht werden. Die Subskriptionfrist für die Bände I und II ist zwar abgelaufen, aber die Kataloge sind noch gültig und lieferbar (die im Folgenden genannten Preise gelten für Direktbestellungen an uns): Band I und II (jeweils über 300 farbig illustrierte Seiten) kosten derzeit zusammen 75.00 Euro incl. Versand innerhalb Deutschlands, innerhalb der EU 85.00 Euro und weltweit 95.00 Euro, jeweils incl. Versand. “Gesamtkunstwerk. Begriff G. wird fast ausnahmslos auf Richard Wagner zurückgeführt. Der bisher früheste Nachweis findet sich jedoch bei dem spätromant. Schriftsteller u. Philosophen Karl Friedrich Eusebius Trahndorf (1782 – 1863) in dessen Ästhetik oder Lehre von der Weltanschauung und Kunst (Bln. 1827). Die Künste des ‘Wortklanges’, der ‘Musik, Mimik und Tanzkunst’ tragen, so Trahndorf, die Möglichkeit in sich, ‘zu einer Darstellung zusammen zu fließen’. ‘Diese Möglichkeit gründet sich aber auf ein in dem gesamten Kunstgebiete liegendes Streben zu einem Gesamt-Kunstwerke von Seiten aller Künste’, u. zwar wegen der ‘Einheit’ ihres ‘inneren Lebens’. Trahndorf greift vor allem auf Tendenzen der dt. Frühromantik zurück (…)”. Dieter Borchmeyer in “Sachlexikon Literatur” dtv (2000), S. 340. “Wollte man die Besonderheit der kulturellen Vorstellungen von Europäern in einem einzigen künstlerischen Konzept repräsentiert sehen, dann fiele die Wahl sicherlich auf das ‘Gesamtkunstwerk’. Die Sache, um die es dabei geht, ist älter als der Name. Leider ist nicht ganz klar, um welche Sache es geht: nicht zuletzt deswegen dürfte das Konzept ‘Gesamtkunstwerk’ so vielfältige Ausprägungen gefunden haben, unter denen die deutschen – vor allem in den vergangenen hundert Jahren – besonderes Interesse zu wecken vermochten.” Bazon Brock, aus einer gekürzten und überarbeiteten Fassung seines Katalogbeitrages in: Der Hang zum Gesamtkunstwerk. (Katalog), Aarau und Frankfurt a. M. 1983, hier online zu finden: http://www.brock.uni-wuppertal.de/Schrifte/AGEU/Totalkun.html “Ein wesentliches Element der Kunstphilosophie dieser Generation war das Konzept des ‘Gesamtkunstwerks’, in dem verschiedene Künste und künstlerische Mittel nach geeigneten formalen und stilistischen Prinzipien vereinigt sind. (…) So schuf diese Generation von Buchkünstlern zahlreiche Schaustücke von hohem Prestigewert, die bei bibliophilen Sammlern für ein ästhetisches Ambiente oder als Exponate für die großen Ausstellungen begehrt waren. (…) Zwar hat es eine Bedeutung, zu betonen, wie sehr das Interesse an der neuen Ästhetik des Jugendstils sich zunächst einer Geschmackselite verdankte, der es vor allem um die eigene Umgebung ging …” Jeremy Aynsley: Grafik-Design in Deutschland 1890 – 1945, S. 28 ff. Rezensionen: Börsenblatt. Wochenmagazin für den Deutschen Buchhandel – online-Ausgabe Aus dem Antiquariat – Heft 6, 2008 bringt auf den Seiten 410 f. eine Besprechung des Verlegers und Sammlers Wulf D. v. Lucius unseres Kataloges: “… Das ist sicher das größte geschlossene Angebot eines Meisterbuchbinders, das je auf dem deutschen Antiquariatsmarkt war (…) Die Preise erscheinen marktgerecht, keinesfalls überhöht angesetzt (…) Jeder an der deutschen Einbandkunst des 20. Jahrhunderts Interessierte sollte sich diesen Band anschaffen.” Verband Deutscher Antiquare (Kataloge) online. Hier schwärmt der Antiquar Frank Werner (Brockhaus/ Antiquarium) kollegial: " … Wenn die drei Kataloge dann zusammenstehen, dürfen sie in keiner literarischen Sammlung und keiner Handbibliothek mehr fehlen. Sie enthalten nämlich neben den Abbildungen der herrlichen Einbände sehr gute und nützliche Kollationen und bibliographische Nachweise. So ist nicht nur ein Verkaufskatalog mit faszinierenden Objekten, sondern ein Standardwerk der Bibliophilie entstanden." Band II: Eines von 500 Exemplaren. Auf mehr als dreihundert farbigen Seiten werden mehr als einhundertfünfzig bibliophile Drucke in Meistereinbänden verschiedener meisterlicher Buchbinder beschrieben und abgebildet. Farbig illustrierte, fadengeheftete Original-Broschur mit transparentem Schutzumschlag.
(Bestellnummer: a300101816)
35,00 EUR + Versand
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Napoleon: Correspondance de Napoléon Ier. Publiée par ordre de l’Empereur Napoléon III.
1858. 32 Halblederbände der Zeit [alles !]. (23 × 15,5 cm) Gr.8°.
Tulard, 220. Davois, III, 10. Vicaire, VI, 32. Hier die zweite Ausgabe, die erste war im gleichen Zeitraum von der Imprimerie Impériale im größeren Quart-Format gedruckt worden. Sie gibt ungefähr 22000 Dokumente wieder. Die Bände 29 bis 32 enthalten die “Oeuvres de Napoléon Ier à Sainte Hélène”. Noch recht dekorative Halblederbände der Zeit über vier (falschen) Bünden mit etwas Rückenvergoldung und Blindprägung. Marmorierte Deckelbezüge, lederverstärkte Ecken, marmorierte Innendeckel und fliegende Vorsätze. Zweiseitig unbeschnitten. Die Rücken teilweise stärker berieben, die Ecken und Kanten stellenweise bestoßen. Aus dem Vorbesitz des adeligen britischen Napoleon-Spezialisten William O’Connor Morris (1824 – 1904) “(…) devoted himself to literary work and published a number of historical treatises on such subjects as Hannibal and Napoleon. (…)” mit dessen Exlibris in jedem Band, innen recht frisch, stellenweise mit seinen handschriftlichen Marginalien. Zu Morris vergl. auch das “Dictionary of National Biography” (DNB) Band 2, S. 2803-4, sowie diese ausführliche Internetquelle: http://www.offalyhistory.com/articles/256/1/William-O039Connor-Morris-1824-1904/Page1.html
(Bestellnummer: a300101912)
950,00 EUR + Versand
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Schiller, Friedrich: Werke und Briefe in zwölf Bänden [alles !].
1988. (18,3 × 11,5 cm) Kl.8°. O.-Lnbde. OU. O.-transparente Schutzumschläge. Aus der Reihe der “Bibliothek Deutscher Klassiker”, der Verlag gehört zu Suhrkamp/ Insel. Der Versuch einer deutschen “Pleiade”. In einer Monotype-Garamond auf Persia Dünndruckpapier von Schoeller & Hoesch. In der Buchbinderei Lachenmeier, Reutlingen, in dunkelblaues Feincanvas der Vereinigten Kaliko, Bamberg, gebunden. Nahezu neuwertige Exemplare.
Bd. 1. Gedichte. Kurscheidt, Georg [Hrsg.]. 1. Aufl. 1992. 1532 S. : Ill. Bibliothek deutscher Klassiker ; 74. ISBN 3-618-61210-9. Bd. 2. Dramen. 1. Kluge, Gerhard [Hrsg.]. Erscheinungsjahr. 1988. 1569 S. Bibliothek deutscher Klassiker ; 29. ISBN 3-618-61220-6. Bd. 3. Dramen. 2. Kluge, Gerhard [Hrsg.]. 1. Aufl. 1989. 1369 S. Bibliothek deutscher Klassiker ; 49. ISBN 3-618-61230-3. Bd. 4. Wallenstein. Stock, Frithjof [Hrsg.]. 1. Aufl. 2000. 1262 S. : Ill. Bibliothek deutscher Klassiker ; 174. ISBN 3-618-61240-0. Bd. 5. Dramen. 4. Luserke-Jaqui, Matthias [Hrsg.]. 1. Aufl. 1996. 888 S. Bibliothek deutscher Klassiker ; 132. ISBN 3-618-61250-8. Bd. 6. Historische Schriften und Erzählungen. 1. Dann, Otto [Hrsg.]. 1. Aufl. 2000. 1006 S. Bibliothek deutscher Klassiker ; 171. ISBN 3-618-61260-5. Bd. 7. Historische Schriften und Erzählungen. 2. Hrsg. von Otto Dann. 1. Aufl. 2002. 1092 S. : Ill. Bibliothek deutscher Klassiker ; 179. ISBN 3-618-61270-2. Bd. 8. Theoretische Schriften. Janz, Rolf-Peter [Hrsg.]. 1. Aufl. 1992. 1613 S. Bibliothek deutscher Klassiker ; 78. ISBN 3-618-61280-X. Bd. 9. Übersetzungen und Bearbeitungen . Ingenkamp, Heinz Gerd [Hrsg.]. 1. Aufl. 1995. 1273 S. Bibliothek deutscher Klassiker ; 120. ISBN 3-618-61290-7. Bd. 10. Dramatischer Nachlass. Kraft, Herbert [Hrsg.]. 1. Aufl. 2004. 1113 S. Bibliothek deutscher Klassiker ; 187. ISBN 3-618-61300-8. Bd. 11. Briefe. 1. 1772 – 1795. Hrsg. von Georg Kurscheidt. 1. Aufl. 2002. 1336 S. Bibliothek deutscher Klassiker ; 177. ISBN 3-618-61310-5. Bd. 12. Briefe. 2. 1795 – 1805. Hrsg. von Norbert Oellers. 1. Aufl. 2002. 1423 S. Bibliothek deutscher Klassiker ; 180. ISBN 3-618-61320-2. Der Neupreis beträgt derzeit 980 Euro.
(Bestellnummer: a300101830)
600,00 EUR + Versand
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Schwering, Leo: Die Entstehung der CDU.
1946. 39 S. Original-Heft. (19,8 × 14,3 cm) 8°.
Widmungsexemplar des Verfassers vom 4.11.1946. Schwering war Zentrumsmitglied und Mitglied des Preußischen Landtags gewesen, beruflich im höheren Schuldienst, wurde aber von den Nazis seiner Ämter enthoben. Nach dem Krieg war er Bibliotheksdirektor. Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtags von Beginn (1946) bis Juli 1958. Er lebte von 1883 bis 1971. Papierbedingt etwas gebräunt, die obere Ecke minimal gestaucht. Die Abhandlung endet mit der Wahl Adenauers zum Parteivorsitzenden am 5. Februar 1946 in Krefeld-Uerdingen, als Anhang abgedruckt sind die “Kölner Leitsätze” aus dem Juni 1945, die den vorläufigen Entwurf zum Programm der CDU bilden und die Leitsätze der CDU in Rheinland und Westfalen aus dem September des Jahres.
(Bestellnummer: a300101910)
75,00 EUR + Versand
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Takal, [Peter]: 32 dessins de Takal.
1992. 4 Bll; 32 Tafeln; 2 Bll. O.-Ln.-Flügelmappe. (40,5 × 32 cm) 2°.
Original-Leinen-Flügelmappe. Numeriert und signiert. Deutsch-französischer Text. No. 31/ 200 der Normalausgabe von 170 Exemplaren. Insgesamt erschienen 250 Exemplare, 50 dieser Vorzugsausgabe mit einer Original-Lithographie, 30 ohne. “Le present album a ete acheve d’imprimer, sur papier Conqueror, sur les presses de l’Imprimerie Cavin SA a Grandson en juin 1992.” Die auf dem Rücken und Vorderdeckel bedruckte Leinenmappe mit minimalen Alters- und Gebrauchsspuren, Bereibungen und unbedeutenden Verfärbungen, innen sehr gut erhalten.
(Bestellnummer: a300101921)
100,00 EUR + Versand
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Wellington, Arthur Wellesley of: The dispatches of Field Marshal the Duke of Wellington, during his various campaigns in India, Denmark, Portugal, Spain, the Low Countries, and France.
1844. 8 Leinwandbände der Zeit. (25 × 16,5 cm) Gr.8°.
Teilweise noch nicht aufgeschnitten. Die Kopfschnitte fleckig und etwas gebräunt. Nicht ganz frisch. Bringt u.a. die entscheidenden Depeschen Waterloo betreffend.
(Bestellnummer: a300101913)
950,00 EUR + Versand
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BETA: Möglicherweise sind einzelne Titel bereits verkauft, mailen Sie uns bei Interesse bitte an, auch um die korrekten Versandkosten zu erfahren. Diese Seite dient derzeit nur provisorischen Testzwecken, bestellen Sie bitte hier gefundene Titel auf dieser website über den “Katalog”, wie auch dort die Titel vollständiger beschrieben und teilweise bebildert zu finden sind.
“Buch des Tages”, “Bücher der Woche”.